Ein Blick über den Tellerrand auf die Liste von Tourlane 2025
Bochum, 3. Oktober 2025.
Rankings wie das von Tourlane über die schönsten Altstädte der Welt werden immer subjektiv sein. Sie unterliegen überdies unterschiedlichen Kriterien, nach welchen die Einstufung erfolgt. Tourlane ist ein Veranstalter von Luxusreisen (1).
Tourlane schreibt einleitend: „Der historische Stadtkern ist das Herz jeder Stadt. Hier treffen Geschichten, Legenden und jahrhundertalte Spuren des Lebens aufeinander. Enge Gassen, prächtige Fassaden und alte Marktplätze erzählen von den Ursprüngen einer Region – ob mittelalterliche Marktplätze in Deutschland, antike Foren in Italien oder verwinkelte Souks im Nahen Osten. Jede Altstadt ist ein Fenster in eine andere Zeit und Kultur“.
In unserem DGE-Blog soll ein Blick auf die 25 schönsten Altstädte Europas geworfen wenden, gelistet vom Reiseveranstalter Tourlane (1).
1. Krakau
2. Neapel
3. Regensburg
4. Riga
5. San Marino
6. Avignon
7. Vilnius
8. Warschau
9. Salzburg
10. Graz
11. Córdoba
12. Porto (Portugal)
13. Rom
14. Florenz
15. Stralsund
16. Istanbul
17. Tallin (Estland)
18. Prag
19. Brügge
20. Edinburgh
21. Dubrovnik
22. Lissabon
23. Wien
24. Bergen (Norwegen)
25. Bern
Kommentar
Alle 25 Städte der Tourlane-Liste haben von der UNESCO den Titel eines Weltkulturerbes erhalten. Krakau war die erste Stadt, die 1978 mit diesem Titel ausgezeichnet wurde.
In praktisch allen Rankings, die man im Internet nachlesen kann, findet man Krakau, und dies oft an erster Stelle. Die Stadt beinhaltet sein „fabelhaftes Königsschloss Wawel“ und seine „atemberaubende Mischung aus gotischer, Renaissance- und Barockarchitektur“.
Den Referenten (H.S.) hat es besonders gefreut, auf Platz 10 seine Heimatstadt Graz zu sehen, wo er Kindheit, Jugend und den Großteil seiner Studienzeit verbracht hat. Und das in dieser Liste weit vor Wien, das erst an 23. Stelle folgt.
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Die Grazer – aus der Steiermark – und die Wiener verbindet bekanntlich eine „Hassliebe“. Im 19. Jhdt. war der Ausspruch geläufig: „Hinter dem Semmering haust das wilde Bergvolk der Steirer“. Und auch heute beschimpfen sich gegenseitig nicht korrekt ihr Auto fahrende Personen aus Graz und Wien (Kennzeichen G und W) mit „Du G´scherter! und „Du Wildsau“. (Übrigens: Der Referent H.S. fuhr selbst sein erstes Auto mit dem Kennzeichen G, dann sieben Jahre lang mit dem Wiener Kennzeichen W).
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Helmut Schatz
Literatur
(1) Tourlane: https//share.google/MvoMwezY5DwjUS2zi
Lieber Helmut, ein (starker) Eber -weidmännisch Keiler – steht doch weit über dem G’scherten, wenn schon vom Ranking die Rede ist. Und so bist du aufgestiegen als Person, ausgezogen vom geliebten Heimatort in die weite Welt. Also die Fußnote zur Erinnerung stehen lassen…. Viele Grüße! Minz