Medizinische Kurznachrichten der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie
(Prof. Helmut Schatz, Bochum)

Bitte beachten Sie den Haftungsausschluss für medizinische Themen.

Jean Pütz, legendäre Kultfigur der WDR-Wissenschaftssendung „Hobbythek“, ist auch ein Leser unserer DGE-Kurznachrichten


Im September 2026 feierte er seinen 90. Geburtstag

Bochum, 1. Oktober 2026:

In den TV-Programmen und Tageszeitungen wurde in den letzten Tagen ausführlich über Jean Pütz anlässlich seines 90. Geburtstags am 21. September 2026 berichtet. Jean Pütz ist von seiner 1974 – 2004 drei Jahrzehnte lang   gelaufenen Fernsehsendung „Hobbythek“ wohlbekannt. Am Samstag, dem 26. September 2026 lud er >200 Gäste zu einer Geburtstagsfeier auf sein Anwesen in Heiligenhaus bei Velbert, hoch über der Ruhr gelegen ein, hervorragend organisiert von seiner Ehefrau Pina (Abbildung oben links).

Vor Jahren hatte Pütz den Referenten (H.S.) erstmals zu sich zu einem informativen Gespräch über das Thema eines DGE-Blogbeitrags gebeten, das ihn besonders interessiert hatte. Offenbar verfolgt er die Themen, die in unserem Blog besprochen werden, sehr genau. In der Folgezeit hielt der Kontakt an und Pütz lud den Referenten 2024 auch zur Feier seines 88. Geburtstages ein (untere Abbildung), und jetzt zur großen Garden Party zu seinem Neunzigsten (Abbildung oben rechts). H.S. überreichte Pütz den DGE- Blogbeitrag vom 22. September 2026 über Spermidin, mit der augenzwinkernden Bemerkung, er könne dieses Präparat ja als Testperson nehmen, damit wir dann hoffentlich zufolge des dafür postulierten „Longevity-Effekts“ auch noch wohlbehalten gemeinsam seinen 100. Geburtstag am 21. September 2036 würden feiern können.

Abbildungen:

Oben:  Auf der Garden-Party 2026: Jean Pütz mit seiner Ehefrau Pina (links) und mit dem Referenten H.S. (rechts).
Unten: Im Jahr 2024 mit H.S. bei der Feier des 88. Geburtstags.

P.S.: Wie der Referent in Gesprächen mit Bekannten, Kolleginnen und Kollegen feststellte, war nicht allen die fundierte Ausbildung und die Berufstätigkeit von Jean Pütz genauer bekannt, bevor er Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator wurde. Daher sollen diese frühen Lebensabschnitte hier (leicht modifiziert nach Wikipedia) gebracht werden:

Jean Pütz wurde in Köln am 21. September 1936 als Sohn eines Kölners und einer Luxemburgerin geboren. Seine Kindheit verbrachte er – in der NS-Zeit aus politischen Gründen – in Remich am luxemburgischen Ufer der Mosel. Nach einer abgeschlossenen Ausbildung zum Elektromechaniker an der École des arts et métiers du Luxembourg arbeitete er ein Jahr als Betriebselektriker im Luxemburger Eisenhüttenwerk (Arbed-Belval, Esch-sur-Alzette). 1955 wechselte er nach einer abgeschlossenen Aufnahmeprüfung für Sonderbegabte auf die damalige staatliche Nikolaus-August-Otto-Ingenieurschule (heute Technische Hochschule Köln), an der er 1959 das Studium als Ingenieur der Nachrichtentechnik abschloss. Danach holte er im zweiten Bildungsweg das Abitur nach und studierte Physik und Mathematik für das Lehramt der Sekundarstufe II, welches er 1964 mit dem I. und 1967 mit dem II. Staatsexamen abschloss. Parallel zur zweijährigen Referendarzeit studierte Pütz noch Soziologie und Volkswirtschaft. Als Studienrat unterrichtete er Mathematik, Physik und Elektronik.

 

Posted on by Prof. Helmut Schatz
This entry was posted in Allgemein. Bookmark the permalink.

One Response to Jean Pütz, legendäre Kultfigur der WDR-Wissenschaftssendung „Hobbythek“, ist auch ein Leser unserer DGE-Kurznachrichten

  1. Sebastian Hõffner says:

    Danke an die Endokrinologische Gesellschaft, dass sie die fundierte Basis von Jean Pūtz darstellt, der sogar die Endokrinologie-Mitteilungen liest. Bisher habe ich, ebenso vie viele meiner Bekannten, Jean Pūtz fūr einen nicht ganz ernst zu nehmenden, lustiigen Journalisten gehalten, einen Autodidakten wie es auch im Fernsehen viele sind. Hut ab!

Bitte kommentieren Sie diesen Beitrag!

- Kommentare sind auf 1000 Zeichen beschränkt. Bei Umgehen dieser Regelung durch mehrere aufeinanderfolgende Kommentare werden diese gelöscht.
- Wir schätzen eine wissenschaftlich-sachliche Diskussion.
- Bei erbetenen Fernberatungen hat der Leser zu entscheiden, inwieweit er seine persönlichen Daten öffentlich bekanntgeben möchte (Datenschutz!)

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

 Verbleibende Zeichenanzahl

Mit dem Absenden des Formulars erklären Sie sich mit der Verarbeitung der übermittelten Daten einverstanden. Details hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.