Archiv des Autors: Dr. Johannes W. Dietrich

Medizinische Kurznachrichten der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie
(Prof. Helmut Schatz, Bochum)

Erhöhtes TSH und niedriges T3 sind Risikoindikatoren für schlechte Prognose bei Herzinsuffizienz – Sollten Herzkranke daher künftig mit T3 behandelt werden?

Bochum, 16. Mai 2019: Sowohl Hyperthyreosen als auch Hypothyreosen gehen mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung einer Herzinsuffizienz [1] einher. Das gleiche gilt für Vorhofflimmern [2]. Es ist jedoch bislang zu wenig bekannt, welche prognostische Rolle eine veränderte Schilddrüsenhomöostase … Weiterlesen

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Intelligenzabnahme in der Bevölkerung entwickelter Länder: Der negative „Flynn-Effekt“ – die unbekannte Seite endokriner Disruptoren

Bochum, 3. Mai 2019: Ein kürzlich veröffentlichter Bericht für das Europäische Parlament [1] könnte unseren Umgang mit endokrinen Disruptoren wesentlich verändern. Die Übersichtsarbeit, verfasst von Barbara Demeneix am CNRS und MNHN in Paris und von Rémy Slama am INSERM-Institut in … Weiterlesen

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Hochnormale Schilddrüsenhormon-Konzentrationen steigern das Risiko für Vorhofflimmern

Bochum, 20. November 2018: Nicht nur erhöhte Konzentrationen von freiem Thyroxin (FT4) im Rahmen einer manifesten Schilddrüsenüberfunktion, auch bereits relativ hohe FT4-Spiegel im Referenzbereich steigern das Risiko für Vorhofflimmern. Dies hat eine Studie der Gruppe um Jeffrey L. Anderson vom … Weiterlesen

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Cloxit und Sommernachtsträume – wie schädlich ist die Zeitumstellung (oder ihre Unterlassung)?

Bochum, 27. Oktober 2018: Am Sonntag haben die meisten europäischen Ländern wieder von Sommerzeit auf Normalzeit umgestellt – möglicherweise zum letzten Mal, weil sich im Rahmen einer von der europäischen Kommission eingeleiteten Konsultation vor Kurzem 84% der Teilnehmer für eine … Weiterlesen

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Das chronische Müdigkeitssyndrom – eine Schilddrüsenerkrankung?

Bochum, 8. Juni 2018: Die Ursache des chronischen Müdigkeitssyndroms (englisch chronic fatigue syndrome – CFS, auch als chronisches Erschöpfungssyndrom, myalgische Enzephalopathie oder systemische Belastungsintoleranz-Erkrankung bezeichnet) ist noch nicht zweifelsfrei geklärt, obwohl es etwa 1 bis 2% der Bevölkerung betrifft und … Weiterlesen

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Wirken Schilddrüsenhormone anders als bislang vermutet?

Bochum, 1. März 2018: Klassische Schilddrüsenhormone, sogenannte Jodthyronine wie Thyroxin (T4), Trijodthyronin (T3) oder 3,5-Dijodthyronin (3,5-T2) gelten als typische Beispiele für Hormone, die im Zellkern wirken und dort die Ablesung (Expression) von Genen steuern. Forschungsarbeiten der letzten Jahre haben allerdings … Weiterlesen

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Welcher hypothyreote Patient profitiert von einer T3-Therapie?

Bochum, 19. September 2017: Weltweit und auch in den Kommentaren zu den Beiträgen im Blog der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie wird kontrovers diskutiert, wie eine Hormonersatztherapie bei einer Hypothyreose zu gestalten ist. Besteht das Optimum in einer Monotherapie mit L-Thyroxin … Weiterlesen

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Variation von Schilddrüsenhormonen innerhalb des Referenzbereichs – Welche Bedeutung haben „sublatente“ Funktionsstörungen?

Bochum, 19. September 2016: Auch wenn die therapeutischen Implikationen nach wie vor ungeklärt sind (s. Beitrag vom 17.08.16) besteht kein Zweifel, dass latente Funktionsstörungen der Schilddrüse einen gesundheitlichen Risikofaktor darstellen. Bei einer Hyperthyreose ist das Risiko für Vorhofflimmern, KHK und … Weiterlesen

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Peter Laurberg, einer der weltweit führenden Schilddrüsenforscher plötzlich verstorben

Bochum, 24. Juni 2016: Peter Laurberg, einer der weltweit führenden Schilddrüsenspezialisten aus Dänemark, ist am 20. Juni 2016 unerwartet verstorben. Seine zahlreichen wissenschaftlichen Beiträge widmeten sich unter anderem der Breite des TSH-Referenzbereichs, der Beteiligung der Schilddrüse an der T3-Bildung, der … Weiterlesen

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Thyreotoxische Krise: Schaden bestimmte Betablocker wie nichtselektives Propranolol mehr als sie nützen?

Bochum, 1. Dezember 2015: Die thyreotoxische Krise ist eine seltene, aber schwere Komplikation einer Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose). Durch eine Kombination mehrerer Maßnahmen (Intensivmedizinische Betreuung, Thyreostatika, Betablocker, Corticosteroide u. a.) hat sich die Prognose im Laufe der vergangenen Jahrzehnte wesentlich … Weiterlesen

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